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Alexandra Rotter

Alexandra Rotter arbeitet als freie Journalistin in Österreich und Sri Lanka. Sie hat Kunstgeschichte an der Universität Wien und der Université de Lausanne studiert und publiziert vor allem zu den Schwerpunktthemen Wirtschaft, Digitalisierung und Zukunfstechnologien. 

In jeder Ausgabe stellt morgen drei Menschen, die sich auskennen, eine Frage. Diesmal:


Thomas Sautner

Thomas Sautner, der diesen Text verfasste, ist Schriftsteller und Essayist. Er wurde 1970 in Gmünd an der österreichisch-tschechischen Grenze geboren und studierte Politikwissenschaft sowie Zeitgeschichte. Heute lebt er in seiner Heimat, dem nördlichen Waldviertel, und in Wien. Zuletzt erschienen von ihm bei Picus die Romane „Das Mädchen an der Grenze“ und „Großmutters Haus“.

Die Weltbürgerin und legendäre ORF-Korrespondentin Barbara Coudenhove-Kalergi über Regionalismus, Nationalismus und Europa, über Sinn und Unsinn von Grenzen – die aus Draht und die in unseren Köpfen.


Karl Fluch

Karl Fluch ist 52 und Kulturredakteur des Standard. Als Kind von Elvis zur Teufelsmusik verführt, beschreibt er heute, was alles daraus geworden ist.

Hier kommt die Zukunft: An dieser Stelle präsentieren wir in jeder Ausgabe Kunstschaffende in und aus Niederösterreich, die jünger als 35 Jahre sind. Diesmal: Christoph Fritz.


Irene Hanappi

Irene Hanappi studierte Slawistik und Romanistik in Wien und Paris und begann 1979 ihre journalistische Laufbahn als Mitarbeiterin des Le Monde-Büros in Wien. Während der Perestroika schrieb sie zahlreiche Reiseessays und Reportagen und war für die Süddeutsche Zeitung/Magazin, die Weltwoche, den Tages-Anzeiger/Magazin, den Standard und das profil regelmäßig in der ehemaligen Sowjetunion unterwegs. Seit 1998 arbeitet sie als freiberufliche Journalistin, Redakteurin und Buchautorin in Wien. Enge Zusammenarbeit mit Die Presse, trend, morgen, Der Feinschmecker und dem Falter Verlag. In der Reihe Falters CITYwalks erschienen von ihr die Reiseführer „Bratislava“, „Brünn“, „Linz“ und „Prag“.

Wenn in Österreich die Öffnung des Eisernen Vorhangs gefeiert wird, so kommen in den Medien häufig jene zu Wort, die diese von der heimischen Seite aus erlebten. Doch wie erinnern sich Menschen jenseits der einstigen Trennlinie an die dramatischen Tage des Umbruchs? Und wie schätzen sie die Lage ihres Landes heute ein? morgen hörte sich bei Kunstschaffenden aus Bratislava, Prag und Slowenien um. Sie erzählten von Demonstrationen in ihrer Heimat und Streifzügen nach Wien, von Fehleinschätzungen und feudalen Strukturen, von Freiheit und dem schwierigen Umgang damit.


Thomas Trenkler

Wie sieht es heute aus mit der Freiheit der Kunst? Christian Bauer, Direktor der Landesgalerie Niederösterreich in Krems, und der Karikaturist Bruno Haberzettl im Dialog über Grenzen, politische Korrektheit, die Schere im Kopf und gesellschaftliche Veränderungen.


Eva Stanzl

Eva Stanzl ist Wissenschaftsjournalistin bei der Wiener Zeitung, Buchautorin, Moderatorin und Vorsitzende des Klubs der Bildungs- und WissenschaftsjournalistInnen. Mit den kniffligen Fragen der Ethik befasst sie sich seit dem Studium der Philosophie. Nicht immer kommt sie dabei auf einen grünen Zweig.

Was darf die Forschung, was nicht? Welche Grenzen soll sie respektieren? Eine Wissenschaft, die immer komplexer wird, muss sich mit ethischen Fragen befassen und dabei künftige Entwicklungen antizipieren. Häufig steht sie vor gewaltigen Dilemmata.


Tamara Šimončíková Heribanová

Die Schriftstellerin Tamara Šimončíková Heribanová, geboren 1985 in Bratislava, ist auf vielen Feldern tätig: Sie schreibt nicht nur Bücher für Erwachsene und Kinder, sondern ist auch Doktorandin an der Slowakischen Akademie der Wissenschaften und Mitarbeiterin der Vogue Portugal. Ihr jüngstes Buch „Pendleri“ (zu Deutsch: Pendler) erhielt im September den Hauptpreis des slowakischen PEN-Clubs. Da stand schon fest, dass wir Auszüge daraus im aktuellen morgen drucken werden.


Zdenka Becker

Die Schriftstellerin Zdenka Becker wurde in Tschechien geboren, wuchs auf in der Slowakei und studierte an der Wirtschaftsuni in Bratislava. Seit 1975 lebt sie in Österreich. Die vielfach ausgezeichnete Autorin und passionierte Reisen- de schreibt Romane, Theaterstücke und Erzählungen. Sie spricht fünf Sprachen, in denen sie auch denkt und träumt. In ihrem Dasein fühlt sie sich als Slowakin, Österreicherin, Europäerin und Weltbürgerin. Zuletzt erschien ihr Buch Ein fesches Dirndl im Gmeiner Verlag.

In ihrem Roman „Pendleri“, zu Deutsch: „Die Pendler“, schreibt die Autorin Tamara Šimončíková Heribanová über slowakische Jugendliche, die kurz nach der Grenzöffnung täglich nach Österreich pendeln, um dort zur Schule zu gehen. morgen bringt exklusiv einige Auszüge aus dem 2018 bei Ikar auf Slowakisch erschienenen Roman, für den die Schriftstellerin kürzlich den Hauptpreis des slowakischen PEN-Clubs erhielt.


Karin Cerny

Karin Cerny, 1968 im Waldviertel geboren, Studium der Germanistik und Theaterwissenschaften in Wien und Berlin, schreibt regelmäßig für Profil über Theater und Kulturthemen, für das Rondo über Mode und Reisen.

Lange Zeit redete man auf österreichischen Bühnen ausschließlich deutsch. Das ändert sich gerade: Das Theater wird internationaler, Sprachbarrieren fallen. Aus guten Gründen.


Anne Isopp

Anne Isopp ist Architekturjournalistin. Sie schreibt für Fachzeitschriften, Tageszeitungen und Magazine, u. a. Profil, Der Standard, Brand eins und ist Chefredakteurin der ZeitschriftZuschnitt. Auch aus persönlichem Interesse begleitet und beobachtet sie das Thema der Baugruppen schon länger. Sie freut sich, dass dank der Baugruppen in Österreich immer öfter tolle Wohnbauten entstehen.


Thomas Mießgang

Der Publizist, Radiojournalist und Kurator Thomas Mießgang schreibt für zahlreiche Zeitschriften (Die Zeit, Profil). Für Ö1 gestaltet er das „Lexikon der Popmusik“ und „Positionen in der Kunst“ (gemeinsam mit Christine Scheucher). Mit dem Thema der Selbstdarstellung unter den Bedingungen einer Ökonomie der Aufmerksamkeit setzte er sich mehrfach auseinander, u. a. 2008 in der Ausstellung „Superstars“ der Kunsthalle Wien.


Julia Kospach

Julia Kospach ist Publizistin und Buchautorin mit den Schwerpunkten Literatur, Kultur und Gesellschaft sowie Natur und Garten. Sie ist in Kärnten aufgewachsen, wo das Thema Grenze seit jeher eine wichtige gesellschaftspolitische Rolle spielt.

Wir müssen aus einem völlig anderen Blickwinkel über Grenzen sprechen: Das sagt die italienische Schriftstellerin Francesca Melandri. In ihrem Roman „Alle, außer mir“ begegnet ihre Heldin Ilaria einem äthiopischen Flüchtling. morgen befragte die Autorin über ein verdrängtes Kapitel der italienischen Geschichte, multikulturelle Gesellschaften und die Schranken im Kopf.



Nicole Scheyerer

Die Kunstkritikerin Nicole Scheyerer schreibt für den Falter, den Standard und die FAZ. Nach der Beschäftigung mit Künstlergruppen hat sie Lust, andere Kunstkritikerinnen um sich zu scharen. Die Interviews mit den einzelnen Kollektiven waren unkomplizierter als erwartet.


Miriam Damev

Sie scheuten keine Feiertagsarbeit: Journalistin Miriam Damev (links) und Fotografin Rita Newman besuchten am Osterwochenende Grafenegg, um das European Union Youth Orchestra und dessen Dirigenten Vasily Petrenko zu treffen. Sie zeigten sich angetan von der Energie der jungen Menschen und deren Gemeinschaftsgefühl, das sie die Härten des Berufs durchstehen lässt. Damev: „Hier geht es um Enthusiasmus, Hingabe, Teamarbeit und Zusammenhalt; vor allem aber geht es um Respekt und Toleranz.“ Aus Grafenegg nahmen sie ein einfühlsames Porträt und stimmungsvolle Fotos mit.


Verena Randolf

Verena Randolf schreibt unter anderem für die Zeit, den Falter und Datum. Ihr Verein heißt „Frohe Zukunft“ – ein Kleingartenverein, in dem sie, zum Leidwesen des Obmanns, Unkraut kultiviert.




Christiana Perschon

Christiana Perschon, geb. 1978 in Baden, studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Ihre Filme gewannen zahlreiche Preise. „Sie ist der andere Blick“ porträtiert die Künstlerinnen Renate Bertlmann, Linda Christanell, Lore Heuermann, Karin Mack und Margot Pilz.


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